Kind privat versichern oder gesetzlich

Hier mal ein Artikel in eigener Sache, da ich hier als Motorradfahrerin selbst drauf gestoßen bin:

Wenn Sie Ihr Kind privat und selbst versichern wollen, ist dies die einfachste Lösung. Wenn der einkommensstärkere Elternteil privat versichert ist, haben Sie mit Ihrem Kind keine Wahl.
Unter diesen Voraussetzungen ist Ihre Versicherung gesetzlich verpflichtet, Ihr Neugeborenes ohne ärztliche Untersuchung, Wartezeit oder Geburtsbeihilfe zu versichern.

Sie sind seit mindestens drei Monaten bei der Firma versichert,
melden Sie Ihr Kind innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt an und
Sichern Sie Ihr Kind mit dem maximalen Nutzen, den Sie gewählt haben.
Geben Sie einfach den Namen und das Geburtsdatum Ihres Kindes bei der Versicherung an. Aber die meisten Eltern wollen bestimmte Dinge im Voraus wissen:

Wie viel muss ich für mein Kind bezahlen?

Auf jeden Fall ist es viel weniger, als es für Sie ist.

Kann ich mein Kind anderswo anmelden?
Das ist tatsächlich möglich, aber es gibt auch Nachteile. Hier finden Sie all dies hier.
Das ist für uns nicht normal.
Viele der ungewöhnlichsten Fragen und Antworten haben wir hier zusammengestellt.
Vor allem, was ist mit den Ausschüssen?
Neuer Vertrag = Anschaffungskosten
Was viele nicht wissen: Wenn Sie einen neuen Vertrag für ein neues Baby abschließen, erhalten Sie natürlich eine Provision. Auch wenn Sie Ihr Kind nur als Sie selbst anmelden wollen, kommen in der Regel 500-1.000 Euro auf den Tisch. Sie können es hier genießen, denn wir teilen dieses Komitee mit Ihnen!.

Ilse Thouret

war eine Sportskanone, schon mit 11 Jahren – das war im Jahr 1908 – wurde sie Hamburger Turnmeisterin. Danach probierte sie verschiedene Sportgeräte aus zum einen Hockey (1917), dann versuchte sie sich als Kanu-Fahrerin (1920 und 1921) und wurde prompt Deutsche Kanu Meisterin und das auch gleich zwei mal. 1924 wird sie Hamburger Siebenkampfmeisterin und war von 1924 bis 1929 Mitglied der deutschen Hockey-Auswahlmannschaften.

Fasziniert von motorisierten Zweirädern setzte sie sich 1927 das erste mal auf eine 750-ccm Mabeco. Als Trainerin der deutschen Hockey-Mannschaft und Leiterin der gesamten Ausbildung des Frauenhockeys im Deutschen Reich (von 1930 bis 1943), erreicht sie ganz nebenbei 1932 bei der DMV Winterfahrt den 2. Platz in der Gespannklasse. Wie das damals so war, wurde ihr der Versuch verwährt beim Rundstreckenrennen in Farmsen mit zu machen. Dabei fuhr sie […]

Taru Rinne

ist aus Finnland und eigentlich ist wie bei fast allen Rennfahrerinnen kaum was bekannt. Als wären die Damen als Phantome mitgefahre, gibt es auch bei Taru Rinne nur zwei oder drei Fotos und das war es eigentlich schon. Laut Wikipedia war sie die erste Frau die in der Motorrad Weltmeisterschaft Punkte errang. Sie fuhr in ihrer Jungend Kart und war gar nicht mal so schlecht. Von 1979 bis 1983 fuhr sie die Finnische Kart Meisterschaft in der 85-cm³-Mini-Klasse mit und war diverse male vor Mika Häkkinen im Ziel.

Taru Rinne errang 1988 beim Großen Preis von Frankreich in Le Castellet auf dem Circuit Paul Ricard den 14 Rang in der 125-cm³-Klasse und erhielt zwei WM-Punkte. Weiter sammelte sie für Honda insgesamt 25 Punkte in der 125-cm³-Klasse. Ein Jahr später, 1989 war sie mit ihrer Honda beim 125er-Grand Prix von Deutschland (Hockenheim) […]

Women On Wheels ®

Die „Mutter“ der Women On Wheels ® wurde 1982 in Californien von begeisterten Motorrad fahrenden Frauen gegründet und hat heute ihren Sitz in Lincoln (USA). Im ganzen Land gibt es Chapters, also lokale Untergruppen bzw. Stammtische zu denen sich die Frauen in regelmäßigen Abständen zu Ausflügen oder geselligem Beisammensein zusammen finden. Es geht einfach um enthusiastische Frauen, die selbst Motorrad fahren. Die Wow’s sehen sich in einer Mission, denn auf der womenonwheels.org Seite steht:

Our Mission: To unite all women motorcycle enthusiasts for recreation, education, mutual support, recognition, and to promote a positive image of motorcycling.

Women On Wheels ® gibt es aber nicht nur in den USA sondern auf der ganzen Welt, auch in Deutschland. So entstand, laut der Webseite wow-germany.de, 1985 Women on Wheels e.V., der größte überregionale Frauen-Motorradclub in Deutschland. Im Vordergrund stehen die Lust am gemeinsamen Motorradfahren, die Freude am Erlebnis in der Gruppe, an den Treffen, Touren und Ausfahrten.

Webseiten:
womenonwheels.org
wow-germany.de

Hexenring

ist ein Netzwerk von motorradfahrenden Frauen für Frauen. Der Hexenring besteht sei 1979 und möchte jede Frau, die Lust am Motorradfahren hat, dazu animieren andere motorradinfizierte Frauen kennen zulernen um mit ihnen kleinere oder grössere Touren zu fahren. So trifft frau sich auch zum jährlichen „legendären Frauenmotorradtreffen“.

Ein weiteres Motto ist:

[…] Und sie sollte bereit sein, eine Motorradhexe auf ihrer Reise zu unterstützen, wenn möglich Unterkunft zu gewähren oder bei einer Panne beizustehen.

Leider steht nicht wirklich viel auf der Webseite des Hexenrings, keine Historischen Hintergründe oder evtl. Statistiken die interessant wären zu präsentieren. Doch besteht die Möglichkeit über die dort aufgelisteten Ansprechpartnerinnen mehr über den Hexenring zu erfahren. Auch welche regionalen oder überregionalen Termine anstehen und wie oder wo frau sich trifft kann dort in Erfahrung gebracht werden.

Webseite: hexenring.org

Women’s International Motorcycle Association

Die Womens International Motorcycle Association (WIMA) wurde 1950 von Louise Scherbyn in den USA gegründet. Sie selbst fuhr seit den 1930er Jahren Motrrad, auch wenn es ihren Ruf schädigen sollte. Dennoch ließ sie sich nicht davon abbringen und konnte während des zweiten Weltkriegs internationale Kontakte knüpfen, die ihr bei der Idee zur WIMA hilfreich waren. Die Organisation wuchs nach ihrer Gründung zu einer weltweiten Vereinigung von Motorrad fahrenden Frauen heran und bezeichnet sich seither als DIE „internationale Organisation motorradfahrender Frauen“.

Die Gründung der WIMA in Europa lies dann auch nicht lange auf sich warten und so kamen neun motorradbegeisterte Frauen aus Holland, England, Deutschland und aus der Schweiz zusammen, die 1958 die Organisation für Europa ins Leben gerufen haben. Danach entwickelten sich regionale Chapters bzw. Sektionen, darunter auch die für Deutschland, dessen erste Präsidentin, ambitionierte und erfrolgreiche deutsche Frau im Motorrad-Rennsport und eine der Mütter der WIMA Deutschland Ellen Pfeiffer, leider 2001 im eigentlich noch jungen Alter von 69Jahren verstorben ist.

Webseite:
wimaworld.com
wima-germany.de

Frauen Motorrad Organisationen

Jetzt müssen sich Frauen auch noch beim Motorrad fahren organisieren, fragt sich sicherlich der ein oder andere Leser. Nun, wieso, weshalb und warum ist ganz einfach zu beantworten, denn auch die männlichen Motorradfahrer gründen Organisationen und finden sich zu diversen Treffen ein. Beim durchstöbern des Internets gibt es kaum Seiten die sich mit weiblichen Motorradfahrern beschäftigen, doch einen kleinen informativen Beitrag, der genau diese Frage konkretisiert und eine schön formulierte Antwort enthält, konnte ich finden:

Warum ist es den Frauen in Organisationen so wichtig, sich mit anderen Frauen ohne Männer zu organisieren? Es sind ähnliche Gründe wie sie andere „Exotinnen“ in Männerdomänen auch haben. So möchten die Frauen zunächst einmal nicht mehr die Exotinnen sein, sondern andere Frauen finden, die ihre Leidenschaft für das Motorrad fahren teilen. Sie möchten nicht mehr dem Druck unterliegen, sich beweisen zu müssen. Darüber hinaus herrscht ein anderer Umgang in den Gruppen, den wir so beschreiben möchten: Es gib keinen unterschwelligen „Rennstart“ beim Fahren und den Gesprächen, sondern die fröhliche Bewegung der Gruppe von- und zueinander, wenngleich auch einige von ihnen am Rennsport aktiv teilnehmen. […] Weder an der Ampel noch im gemeinsamen Gespräch muss frau also die erste, beste und höchste in der Hackordnung sein, sondern Fragen können gestellt werden und gegenseitige Unterstüzung kann in partnerschaftlicher Atmosphäre geleistet werden. Quelle: frauenseiten.bremen.de, der ganze Text ist hier zu finden: Frauen und Motorräder im Netzwerk

Frauen wollen also auch ihr „eigenes Ding“ machen. Wollen sich ausführlichst ihrem Motorrad widmen und das geht auch oder gerade deshalb einfacher. Die Jungs sind nicht grundsätzlich beim Motorrad fahren ausgeschlossen, doch Motorrad-Organisationen speziell für Frauen zielen genau darauf ab, dass frau unter sich ist. Beispiel des Alltags zeigen, wenn mal einfach eine Frage gestellt wird, die für Männer selbstverständlich zu beantworten ist, dann bekommt man oft ein müdes Lächeln oder gar keine Antwort. Das ist zwar nicht immer so, aber man ist als Frau doch etwas ungehemmter untereinader.

Hallo Motorradfahrerinnen!

Herzlich Willkommen auf Motorradfahrerinnen.de!

Diese Seiten beschäftigen sich mit den weiblichen Motorradfahrern unter uns. Gibt man das Wort „Motorradfahrerin“ in eine bekannte Suchmaschine ein, erhält man eine Statistik, dass nun Frauen auch selbst Motorrad fahren. Schön… wir motorradfahrenden Frauen hätten das nie gedacht, was? Uns gibts also doch.

Und damit man das auch sieht, möchte ich auf diesen Seiten über Motorradfahrerinnen berichten, die sich zum Beispiel im Rennsport austoben oder einfach nur Themen präsentieren, die für motorradfahrende Frauen interessant sein könnte. Wenn Du ein Thema vermisst oder was witziges, interessantes oder einfach nur informatives einbringen magst, dann nur zu, unter Kontakt kannst Du mir jeder Zeit eine Message zukommen lassen.